Proteste und Ausschreitungen in den USA

Der frühe US-Vizepräsident und designierte Präsidentschaftskandidat der Demokratischen Partei Joe Biden fordert eine Auseinandersetzung mit "institutionalisiertem Rassismus". Dieser sei eine "tiefe, offene Wunde" in den USA, sagte er im Gespräch mit Mitgliedern der Bethel African Methodist Episcopal Church von Wilmington im Bundesstaat Delaware. Zu Beginn seiner politischen Karriere habe er daran geglaubt, den Hass besiegen zu können, so Biden. Heute sei ihm klar, dass sich der Hass nur versteckt habe und gerade neu angefacht werde.

Ausgelöst durch den Tod von George Floyd bei einem Polizeieinsatz am 25. Mai gibt es in den USA derzeit anhaltende, teils gewalttätige Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt. US-Präsident Donald Trump kündigte an, Militär gegen die Demonstranten einzusetzen. Bei der Präsidentschaftswahl am 3. November tritt Biden voraussichtlich als Kandidat der Demokraten gegen den Republikaner Trump an.

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